Zum Hauptinhalt springen

Jubiläum der Kärntner SW Umwelttechnik: 111 Jahre Betonfertigteile für Infrastruktur und Gewässerschutz

05. Mai 2021

Klagenfurt, 5. Mai 2021; Im Mai vor 111 Jahren wurden die ersten SW-Produkte hergestellt, am selben Standort in Klagenfurt, wie unter anderem auch heute noch. „Seit dem Jahr 1910 verfolgen wir die Mission, die Lebensqualität und Standortattraktivität in unseren Märkten zu erhöhen. Zu Beginn unserer Unternehmensgeschichte stand die Verbesserung der Kärntner Infrastruktur im Fokus, in den 90er Jahren erschlossen wir den ungarischen Markt, heute bietet uns Rumänien im Bereich des Infrastrukturaufbaus das größte Potenzial“, erläutert Klaus Einfalt, Vorstandsmitglied der fünften Generation des Kärntner Familienunternehmens SW Umwelttechnik.

Das börsenotierte Unternehmen entwickelt und produziert Beton-Produkte, die über und unter der Erde eingesetzt werden: Von Rohren für die Kanalisation über Großbehälter für den Straßenbau bis hin zu Wänden, Trägern und Stützen für den Wohn- und Hochbau. 2021 feiert das Kärntner Familienunternehmen nun sein 111-jähriges Bestehen.

Erfolgreichste drei Geschäftsjahre 2018, 2019, 2020
Das Jubiläum fällt in global ungewöhnliche Zeiten, für SW Umwelttechnik war 2020 allerdings nicht das erste Ausnahmejahr. „In Folge der Lehmankrise haben wir das Unternehmen stark verschlankt und wichtige Adaptionen vorgenommen, die uns anpassungsfähig und flexibel gemacht haben. Das kommt uns auch aktuell zu Gute“, so Einfalt. „2018, 2019 und 2020 waren die drei erfolgreichsten Geschäftsjahre seit Bestehen unseres Unternehmens. Dass wir mit diesem Erfolg in unser Jubiläumsjahr gestartet sind, ist ein freudiger Umstand und nicht zuletzt der Verdienst unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit hohem Einsatz den Auf- und Ausbau der Infrastruktur in Österreich, Ungarn und Rumänien mitgestalten.“

Rückblick: Höhen und Tiefen in 111 Jahren
Die Anfänge von SW Umwelttechnik gehen auf die beiden Namensgeber Baumeister Josef Stoiser und Architekt Karl Wolschner zurück, die 1910 eine Kunststeinfabrik am heutigen Standort in der Klagenfurter Bahnstraße übernahmen. Die langjährige Geschäftsführerin Maria Rothmüller leitete das Unternehmen erfolgreich fast vier Jahrzehnte durch herausfordernde Zeiten, ehe Ende der 1950er Jahre eine Zersplitterung des Betriebs unvermeidbar wurde. Sohn Karl Wolschner jun. führte das Unternehmen in den Folgejahren mit Innovationen wie dem Naturbaustoff SW Span wieder zum Erfolg.

Aufbruch in den Osten
Bernd Wolschner und Heinz Wolschner wagten in nächster Generation einen entscheidenden Schritt: Mit der Übernahme ungarischer Werke ab 1990 gelang die Expansion in den Osten, die das Unternehmen auf seinen heutigen Erfolgspfad führte. Mit dem Gang an die Wiener Börse 1997 setzte SW Umwelttechnik die Vision von weiteren Expansionen in die Tat um. Seit 2001 ist das Unternehmen auch in Rumänien tätig.

„Die Entwicklung, die wir beobachtet, begleitet und mitgestaltet haben, ist beeindruckend: Zu Beginn unserer Geschäftstätigkeit außerhalb Österreichs, hatte in Ungarn die Umstellung von Plan- zur Marktwirtschaft gerade begonnen. Der Zustand der Infrastruktur war mit jenem in unserem Heimatmarkt nicht zu vergleichen. Die Kanalisation war in einem schlechten Zustand und von umweltgerechter Behandlung von Abwässern war keine Rede“, erzählt Klaus Einfalt. Seit dem Jahr 1990 wurden in Ungarn 1.300 km Autobahn errichtet und 4,5 Mio. Menschen erhielten einen Anschluss an eine Kläranlage, wodurch Fäkalwasser nicht mehr ungefiltert versickern.

Mitten in CEE und voller Gestaltungswillen
In Rumänien sind aktuell erst rund 50 Prozent der Haushalte an ein Abwasserreinigungssystem angeschlossen. Darüber hinaus plant die rumänische Regierung nun, lange aufgeschobene Infrastrukturvorhaben, wie den Ausbau der Autobahnen, in Angriff zu nehmen. Im neuen EU-Budget mit dem aufgestockten Struktur- und Kohäsionsfonds stehen dafür mehr Finanzmittel als bisher zur Verfügung.

„Der Schutz der uns umgebenden Umwelt erhält so viel Aufmerksamkeit wie schon lange nicht und Menschen warten in den Startlöchern, um ihre Mobilität zurückzuerhalten. Voller Gestaltungswillen und mit unseren innovativen Produkten, freuen wir uns darauf, einen Beitrag zum Schutz der uns umgebenden Umwelt und zur wachsenden Lebensqualität in unseren Märkten zu leisten“, erläutert Einfalt. „Zum Jubiläum möchte ich einmal mehr allen unseren langjährigen Wegbegleiter/innen, Kund/innen und Geschäftspartner/innen danken, die mit uns von unseren neun Werken aus daran arbeiten, die Standortattraktivität in CEE zu erhöhen“, betont Klaus Einfalt.

Klaus Einfalt und János Váczi, Vorstand

Copyright: SW Umwelttechnik

 

1963 mit SW-Produkten erbaut, prägt eines der ersten Hochhäuser Klagenfurts noch heute die St. Ruprechter Straße

Copyright: SW Umwelttechnik

 


Über SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
Das 1910 gegründete Familienunternehmen SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, seit 1997 an der Wiener Börse notiert, entwickelt und produziert Betonfertigteile für den Auf- und Ausbau der Infrastruktur über und unter der Erde – seit 1910 in Österreich, seit 1990 in Ungarn und seit 2001 in Rumänien. So erhöht das Unternehmen die Standortattraktivität und Lebensqualität in Österreich und CEE.

 

Mag. (FH) Nicolette Barg-Szalachy

Pressestelle der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG

ISIN: AT0000808209 (Aktie)
Börsen: Amtlicher Handel in Wien